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FTD gehört sowie Morbus Alzheimer zu neurodegenerativen Demenzen. Obwohl die Erkrankung als die dritthäufigste Demenzform gilt, wird sie nicht selten in der Frühphase mit Depression oder Alzheimer-Krankheit verwechselt. FTD beginnt im Durchschnitt zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr.
Da im Gegensatz zur Alzheimer-Demenz eigentlich nur frontale Hirnregionen und Schläfenlappen betroffen sind, verläuft FTD ganz anders. Typische Frühsymptome sind nicht kognitiv. Im Vordergrund stehen stark ausgeprägte Persönlichkeitsveränderung und gestörtes Sozialverhalten. Das Gedächtnis dagegen bleibt lange intakt. Die ersten Verhaltensauffälligkeiten werden in einer Enthemmung (z.B. als derbe Witze) oder manchmal Aggression geäußert. Die Patienten können sich auch aus sozialen Kontakten zurückziehen oder gegen die allgemeinen Verkehrsregeln verstoßen. Einseitiges Essverhalten, Vernachlässigung der Körperpflege, Rücksichtslosigkeit treten ebenfalls häufig auf.


Literatur:
Diehl J, Mayer T, Kurz A, Förstl H „Die Besonderheiten der Frontotemporalen Demenz aus dem Blickwinkel einer speziellen Angehörigengruppe”
David Neary, Julie Snowden, David Mann „Frontotemporal dementia”
Autor: Mariola Kaczynska
Erstellt: 23.06.2012

 

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