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Demenz kommt aus dem Lateinischen und bedeutet weg vom Geist, Ohne Geist, ohne Verstand
(mens=Geist, Verstand, Denkvermögen, de- = von – weg)

Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die mit Persönlichkeitsveränderung und schweren Gedächtnisstörungen verbunden sind. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Demenz, umgangssprachlich Alzheimer genannt. 60-65% aller Demenzformen sind vom Alzheimer-Typ. Weitere Demenzformen: Vaskuläre Demenz, Frontotemporale Demenz, Lewy-Body-Demenz
Circa 90% der Patienten leiden an einer primären Demenz. Primäre Störungen entstehen direkt in bestimmten Hirnbereichen. Den sekundären Formen dagegen liegen andere Erkrankungen zugrunde, wie Anämie, Depression, Herz-Insuffizienz, Hirntumore, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose, Stoffwechselstörungen oder Vitamin B12-Mangel.
Primäre Demenzen teilt man in neurodegenerative, vaskuläre und gemischte Formen ein. Bei vielen Demenzkranken entwickelt sich nicht nur eine einzige Demenzform. Innerhalb des Gehirns gibt es dann sowohl neurodegenerative also Alzheimer-typische als auch vaskuläre Veränderungen.


 

Autor: Mariola Kaczynska
Erstellt: 24.06.2012